Gruppen

 

Allgemeines zur Gruppenstruktur

In unserem Montessori-Kinderhaus in Oberried gibt es zwei Kinderhaus- und eine Krippengruppe. Seit September 2014 haben wir auch noch eine ausgelagerte Waldgruppe, im ca. 6 km entfernten Fernöd.

 

 

Der Alltag im Montessori-Kinderhaus ist geprägt von einem respektvollen Umgang miteinander. Wir gehen gemeinsam mit den Kindern einen Weg, lassen uns von ihren Fähigkeiten und Ideen inspirieren und erleben so viele wunderbare Momente, die uns berühren und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen lassen.

 

 

Kinderkrippe „Gänseblümchen“

Hier beginnen die allerkleinsten, ab mind. 1 Jahr, ihre Kinderhauszeit. Durch feste Bezugspersonen und klare Abläufe und Rituale werden die 14 Krippenkinder, im Rahmen der Montessori- und Pikler-Pädagogik, zu kleine selbstbewussten und Selbständigen Persönlichkeiten. Bei den Kindern unter 3 Jahren steht dabei die achtsame Pflege und die Freie Bewegung im Vordergrund. Dabei wird der Grundstein für eine gesunde Entwicklung gelegt.

Die Kinderhausgruppe „Villa Kunterbunt“ und “Rappekiste“

Im Alter von etwa 3 Jahren wechseln die Kinder aus der Kinderkrippe  in den Kindergarten,  in die Gruppen „Villa Kunterbunt“ oder „Rappelkiste“.

Diese Gruppen kommen mit ihrer Ausstattung, den Bedürfnissen der Kinder exakt entgegen. Kinderhauskinder, die nicht in der Kinderkrippe waren, beginnen auch hier ihre Kinderhauszeit. Hier werden sie langsam und behutsam an die Montessoripädagogik herangeführt. In einer überschaubaren Gruppe lernen sie die Handhabung der einzelnen Montessorimaterialien kennen und üben sich vor allem in den Übungen des täglichen Lebens, wie z. B. Brote schmieren, Getränke selbständig einschenken, … . Unser Kinderhaus arbeitet in allen Gruppen, nach dem Prinzip der Montessori-Pädagogik. Die Grundlage unserer Arbeit ist die Eigenaktivität des Kindes. Basis des Ganzen ist die vorbereitete Umgebung mit verschiedensten Montessori Materialien aus den unterschiedlichsten Bereichen „Übungen des Täglichen Lebens, Sinneswahrnehmungen, Mathematik, Sprache, Kosmische Erziehung“. Dabei können die Kinder frei entscheiden, womit sie sich beschäftigen möchten. Der Respekt dem  Kind gegenüber und die Ermutigung zu selbständigem Handeln wird so zum höchsten Erziehungsprinzip in unserem Haus.

Und nur, weil die Räume des Kinderhauses, kindgerecht vorbereitet sind und die Merkmale Überschaubarkeit, Ordnung, Ästhetik und Freundlichkeit aufweisen, findet das Kind hier auch ein Zuhause. Unser höchstes Ziel ist es, den Kindern das Gefühl der Geborgenheit und des Angenommenseins zu vermitteln, egal welcher Herkunft und Bildundstandes. Die Kinder werden dort abgeholt, wo sie gerade stehen und von den Erzieherinnen einfühlsam in ihrer Entwicklung begleitet. 

 

Die Erzieherin steht den Kindern helfend zur Seite. Der gesamte Gruppenalltag ist so strukturiert, dass die Kinder eigenständig arbeiten und zu selbständigen Persönlichkeiten heranreifen. Es gibt klare Absprachen, die den Alltag in der Gruppe strukturieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Waldgruppe „Räuberhöhle“

Die Waldgruppe ist für Kinder ab 3 Jahren geöffnet. Hier können sie Erfahrungen sammeln und die Natur im Jahreskreis erleben. Die Waldgruppe ist vor allem für Kinder geeignet, die sich  gerne im Freien aufhalten und deren Bewegungsdrang hier den nötigen Freiraum findet. Ob Klettern, schnitzen, bauen oder sammeln, und um auf Entdeckungsreise  in der Natur zu gehen … .hier ist alles möglich.

 

 

 

Mit dem Wechsel ins Schulleben, führen viele Elternhäuser unseren Weg an der Montessorischule weiter. Die bereits erworbenen Kenntnisse im Umgang mit dem Montessorimaterial und der respektvolle Umgang miteinander, werden an der Montessorischule weitergeführt und im selbständigen Lernen vertieft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Montessori Kinderhaus